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Herzlich willkommen bei der Textilgruppe Ost-Österreich PlasTexTron ®

 

Internationale Vernetzung der Branchen Kunststoff, Textil & Mechatronik

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass
die ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreichs, und die Wirtschaftskammer
Österreich / Niederösterreich, Berufsgruppe Textilindustrie, die finanzielle Unterstützung
zum Aufbau eines Textilnetzwerks in Ost-Österreich
für die nächsten zwei Jahre zugesichert haben.

Kooperationen von Unternehmen
in der Textilgruppe können nun starten!

Mit der bestehenden smart textiles Plattform in Vorarlberg wird es regelmäßige Erfahrungsaustausche und gemeinsame Aktivitäten geben.

 


 TIP unterstützt Innovations-
 projekte niederösterreichischer
 Unternehmen mit Infos, 
 geförderten Beratungen & 
 spezifischen Serviceleistungen.
 Mehr Infos: www.tip-noe.at
 2BFunTex fungiert als  
 europäisches Netzwerk für
 funktionelle Textilien.
 Mehr Infos: 2bfuntex.eu

 

 



Ziele

Ziel der Textilgruppe ist, Zusammenarbeit zwischen Textilunternehmen, aber auch Branchen übergreifend mit Kunststoff- und Mechatronik-Unternehmen, zu initiieren und dabei Innovationen umzusetzen.
Dazu wird ein eigenes ecoplus-Textilteam für die Unterstützung der Unternehmen installiert.
 

 

Neue Partner kennenlernen, Vertrauen aufbauen Finden von Kooperationsthemen und Produktbereichen, die Mehrwert erzeugen und Markt-anforderungen gerecht werden Kooperationen zwischen Unternehmen und
Forschungseinrichtungen über Branchen- und Landesgrenzen hinweg
Raum für Innovationen und Profit wird geschaffen

 

16. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung, 28.–29.05.2018, Chemnitz (DE)

16. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung
28.–29.05.2018, Chemnitz (DE)

Am 28. und 29. Mai 2018 findet zum 16. Mal die Chemnitzer Textiltechnik-Tagung  unter dem Motto „Technologievorsprung durch Textiltechnik“ statt.

Experten aus der Wissenschaft, dem Maschinenbau, der Textilindustrie und der Leichtbaubranche präsentieren ihre Entwicklungen und Erkenntnisse im Rahmen interessanter Vorträge zu den folgenden Themenschwerpunkten:

  • Ressourceneffiziente Textilmaschinen und Verfahren
  • Halbzeuge, Preformen und Smart Textiles
  • Biologisierung in der Fertigung
  • Prozess- und Struktursimulation
  • Nachhaltigkeit textiler Prozesse und Recycling
  • Fügetechnische Lösungen für hybride Materialsysteme

Die bestehenden Schwerpunkte werden durch folgende Themenkomplexe ergänzt:

  • Leitprojekte: MERGE Europe, thermoPre®+
  • Netzwerke und Kooperationen (u.a. Allianz Textiler Leichtbau (ATL), FÜKOMP_hybrid)

Sie haben die Möglichkeit neben der Textiltechnik-Tagung auch die Fachmessen mtex+ und LiMA zu besuchen, welche am 29. und 30. Mai in der Messe Chemnitz stattfinden.

Das Programm zur Messe finden Sie hier: www.chemtextiles.de/programme
Anmeldung als Besucher: www.chemtextiles.de/registration
 

© Text und Foto:
www.chemtextiles.de

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Performance Days – Functional fabric fair, 18-19.4., München (DE)

PERFORMANCE DAYS – Functional fabric fair
18.–19.04.2018 sowie 
28.–29.11.2018, München (DE)

Zweimal pro Jahr wird in München von Design & Development GmbH Textile Consult die Messe PERFORMANCE DAYS – Functional Fabric Fair in München veranstaltet. Neuheiten und Trends werden vorgestellt und Funktionstextilien / -Stoffe, Garne, Ausrüstungen und Accessoires stehen im Mittelpunkt.

Über 180 große internationale Hersteller aus mehr als 20 Ländern präsentieren ihre Materialien für Bekleidungskollektionen. Treffen Sie die Lieferanten persönlich, spüren Sie die Stoffe & Accessoires und überzeugen Sie sich selbst bei Produktdemonstrationen. Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen und Innovationen vor Ort.

In folgendem Video können Sie sich einen ersten Eindruck der Messe verschaffen:

 

Externer Link zum Video: https://player.vimeo.com/video/100578949

Mehr Informationen zur Messe finden Sie unter: www.performancedays.com

 

© Text und Fotos: www.performancedays.com
 

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Dehnbare Bio-Batterie aus Textilien

Dehnbare Bio-Batterie aus Textilien

Zunkunftsträchtig ist eine textilbasierte, mit Bakterien betriebene Biobatterie, die an der Binghamton University an der State University of New York entwickelt wurde. In einiger Zeit könnte sie womöglich in tragbare Elektronik integriert werden.

Das Forscherteam unter der Leitung von Seokheun Choi konstruierte eine vollständig auf Textilien basierende Biobatterie, deren Spitzenleistung seinen früheren papierbasierten Mikroben-Brennstoffzellen entspricht. Zusätzlich zeigen sich die textilbasierten Biobatterien auch dann elektrisch stabil, wenn sie mit wiederholten Dehnungs- und Verdrehungszyklen getestet werden. Diese dehnbare Energieversorgung könnte eine standardisierte Plattform für textilbasierte Biobatterien etablieren und in Zukunft in tragbare Elektronik integriert werden.

Im Vergleich zu herkömmlichen Batterien und anderen enzymatischen Brennstoffzellen eignen sich mikrobielle Brennstoffzellen am besten als Energiequelle für tragbare Elektronik, da sie stabile enzymatische Reaktionen vorweisen und eine lange Lebensdauer erreichen. Menschlicher Schweiß könnte dabei ein potentieller Brennstoff sein, um die bakterielle Tätigkeit zu unterstützen, was Langzeitbetrieb von mikrobiellen Brennstoffzellen ermöglicht.

Das Forschungsprojekt wurde von der National Science Foundation, der Binghamton University Research Foundation und einem Binghamton University ADL (Analytical and Diagnostics Laboratory) Small Grant unterstützt.

Der Forschungsbericht „Flexible and Stretchable Biobatteries: Monolithic Integration of Membrane-Free Microbial Fuel Cells in a Single Textile Layer“ wurde in der Fachzeitschrift Advanced Energy Materials veröffentlicht.

Ein Foto der Batterie finden Sie HIER.

© Text und Fotos:
Foto: www.pexels.com
Autor: www.elektormagazine.de

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Magnetische und fluoreszierende Baumwolle

Artikel: Magnetische und fluoreszierende Baumwolle, derStandard.at 17.09.2017

derStandard.at berichtete am 17.09.2017, dass es einem Forscherteam aus Deutschland, Istrael und Österreich gelungen ist magnetische und fluoreszierende Baumwolle im Labor herzustellen. 

Den ganzen Artikel zum Nachlesen finden Sie unter:
https://derstandard.at/2000064080957/Forscher-erzeugen-magnetische-und-fluoreszierende-Baumwolle

©  Foto: pexels.com

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Textilforschung: Smarte Stoffe kurz vor dem Durchbruch

Textilforschung: Smarte Stoffe kurz vor dem Durchbruch?

Laut Forschung sind wir näher an Herzschrittmacher-Hemden, Freisprech-Autogurten und Batterie-Textilien als je zuvor. Aber die Industrie sträubt sich noch.

Reißverschlüsse, Materialien mit Lotuseffekt, auf Bionik basierende Funktionswäsche - Innovationen aus der Textilforschung wie bügelfreie Hemden mit Kunststoffharzbeschichtung kamen früher oder später immer in den Handel, nämlich dann, wenn sie eine gewisse technische Perfektion und damit Marktreife erreicht hatten. Nun steht die Mode- und Textilindustrie, angetrieben von der Digitalisierung und dem Aufstieg der Industrie 4.0, vor einer weiteren innovativen Revolution. Mit den spannenden Ideen und wissenschaftlichen Durchbrüchen der letzten Zeit ließen sich ganze Bücher füllen, aber der erwartete Umschwung lässt immer noch auf sich warten. Wie vielversprechend sind intelligente Textilien und wo liegen die Hürden für ihre Verwirklichung?

Der erste Nadelstich ist getan …

Die stärksten Impulse des Fortschritts kommen von Designern, aber auch von wissenschaftlichen Instituten und IT-Konzernen. Da sich vor allem jüngere, aktive Menschen, aber auch die ältere, durch Krankheiten betroffene Generation für intelligente Performance-Kleidung interessiert, richtet sich auch die aktuelle Anwendungsforschung auf diese Zielgruppen aus. So sind für die Medizintechnik bereits textile Sensoren für die Pulsmessung, selbstauflösende Materialien zur Wundbehandlung und elektrisch aufladbare Wearables für die Schmerztherapie entstanden. Deutschland ist in Sachen "smart textiles" seit einiger Zeit Weltmarktführer; 2017 wurden laut dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) 270 Millionen Euro an Innovationsaufwendungen in die Branche investiert. Textilforschungsinstitute (allen voran Thüringen-Vogtland) sowie Universitäten und spezielle Forschungseinrichtungen wie die Fraunhofer-Gesellschaft erweisen sich als die Pioniere des Fachs.

Experten wie Virginia F. Bodmer-Altura (Verfasserin des Branchen-Newsletters "TextileFuture") gehen deshalb davon aus, dass sich intelligente Textilien innerhalb der kommenden zehn Jahre zu einer Selbstverständlichkeit entwickeln werden. Sich aktiv engagierende Großunternehmen wie Levi Strauss und Google sagen dem Markt ebenfalls enorme Wachstums- und somit Umsatzchancen voraus. Aus diesem Blickwinkel sind die Anwendungsbereiche, die sich bisher herauskristallisiert haben, nur als Vorboten einer bevorstehenden Werkstoffrevolution zu betrachten, die auch in andere Bereiche wie Automobile, Architektur und Bau Einzug halten wird.

… aber der Knoten ist noch nicht geplatzt

Doch wie kommt es dann, dass davon in der freien Wirtschaft und Industrie bisher kaum etwas zu spüren ist? Wie steht es beispielsweise mit den innovativen Leuchtstoffen, von denen bereits vor einiger Zeit die Rede war? Inzwischen wurde bei zuvor kritischen Aspekten wie der adäquaten Energieversorgung und verschleißlosen Waschbarkeit eine annähernde Perfektion erreicht und die illuminierten Garne finden als Prototypen in Warnwesten, extravaganten Fashion-Stücken und signalgebender Berufskleidung für die Polizei Anwendung. Doch große Teile der Industrie sind noch immer skeptisch, was die Etablierung von Kooperationsprojekten für die praxisnahe Forschung erschwert. Um die mangelnde Investitionsbereitschaft der Unternehmen zu steigern, muss deshalb ein technischer Effizienzzuwachs erreicht werden, der mit leichteren Stoffen, effektiver Miniaturisierung und einer wirtschaftlich erschwinglichen Konzeptualisierung und Produktion einhergeht.

Vonseiten der Forscher ist zudem eine Sache nicht verhandelbar: Innovationen können und dürfen nur unter strenger Beachtung von Aspekten der Nachhaltigkeit angestrebt und erzielt werden. Die im Klartext als "entsetzlich" zu beschreibenden Auswirkungen der allgegenwärtigen "Fast Fashion" auf Mensch und Natur sind die unverkennbare Argumentationsgrundlage dafür. Aus diesem Grund gestaltet sich die Forschung an umwelt- und ressourcenschonenden Materialien nicht weniger einfallsreich als die der e-Textilien: Krabbenpanzer, Brennnesseln, Milchreste, Sojaabfälle, Bananenschalen, Kaffeefasern und sogar Spinnenfäden sind nur einige der Rohstoffe, die bisher für Alternativen in Betracht gezogen wurden. Jedoch sind sie kaum zureichend, um den gigantischen und stetig steigenden Bedarf an Kleidung und technischen Textilien auch nur annähernd zu decken. Eine bessere Lösung könnten etwa Braunalgen darstellen, die in ganzen Teppichen auf dem Karibischen Meer treiben - aber auch diese müssen in bisherigen Versuchen noch mit 96 % Zellstoff aus Holz komplementiert werden. Bis wir also von Baumwolle und dem extrem umweltschädlichen Polyester wegkommen, ist es noch ein weiter Weg.
 


© Text und Fotos:
Foto: Flickr - Those Who Affected Me / Malin Bobeck / Yann Houlberg Andersen: flickr.com CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Autor: scinexx.de in Zusammenarbeit mit dem externen Autor Daniel Suska., 27.12.2017

 

 

 

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