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Herzlich willkommen bei der Textilgruppe Ost-Österreich PlasTexTron ®

 

Internationale Vernetzung der Branchen Kunststoff, Textil & Mechatronik

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass
die ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreichs, und die Wirtschaftskammer
Österreich / Niederösterreich, Berufsgruppe Textilindustrie, die finanzielle Unterstützung
zum Aufbau eines Textilnetzwerks in Ost-Österreich
für die nächsten zwei Jahre zugesichert haben.

Kooperationen von Unternehmen
in der Textilgruppe können nun starten!

Mit der bestehenden smart textiles Plattform in Vorarlberg wird es regelmäßige Erfahrungsaustausche und gemeinsame Aktivitäten geben.

 


 TIP unterstützt Innovations-
 projekte niederösterreichischer
 Unternehmen mit Infos, 
 geförderten Beratungen & 
 spezifischen Serviceleistungen.
 Mehr Infos: www.tip-noe.at
 2BFunTex fungiert als  
 europäisches Netzwerk für
 funktionelle Textilien.
 Mehr Infos: 2bfuntex.eu

 

 



Ziele

Ziel der Textilgruppe ist, Zusammenarbeit zwischen Textilunternehmen, aber auch Branchen übergreifend mit Kunststoff- und Mechatronik-Unternehmen, zu initiieren und dabei Innovationen umzusetzen.
Dazu wird ein eigenes ecoplus-Textilteam für die Unterstützung der Unternehmen installiert.
 

 

Neue Partner kennenlernen, Vertrauen aufbauen Finden von Kooperationsthemen und Produktbereichen, die Mehrwert erzeugen und Markt-anforderungen gerecht werden Kooperationen zwischen Unternehmen und
Forschungseinrichtungen über Branchen- und Landesgrenzen hinweg
Raum für Innovationen und Profit wird geschaffen

 

COIN-Projekt TEX2MAT genehmigt

COIN-Projekt TEX2MAT genehmigt

Zwölf Projektpartner aus dem Textilnetzwerk PlasTexTron® (8 Unternehmen, 3 Universitäten, mit dem Kunststoff-Cluster KC (ecoplus) als Projektleiter) starten das FFG COIN-Projekt TEX2MAT "Entwicklung neuer Aufbereitungs-Methoden und Prozesse zum Recycling von Textilabfällen multi-materialer Zusammensetzung".

Ziel des Projekts TEX2MAT ist es, für gezielt ausgewählte Anwendungsbereiche einen ideal-typischen, KMU-tauglichen Ablaufprozess für qualitätsgesichertes, stoffliches Recycling von multi-materialen Textilabfällen zu entwickeln, um den Materialkreislauf vom Rohstoff zum Rohstoff zu schließen.


Mehr Informationen (auch als PDF rechts oben zum Download):

Entwicklung neuer Aufbereitungs-Methoden und Prozesse zum Recycling von Textilabfällen multi-materialer Zusammensetzung

Acronym: TEX2MAT

Die Kreislaufwirtschaft von Textilabfällen multi-materialer Zusammensetzung stellt eine der großen Herausforderungen der Textilbranche dar. Derzeit endet das Leben von Alttextilien nach der Entsorgung durch Deponierung oder Verbrennung. Gesellschaft und Gesetzgeber fordern daher zu Recht rasche technologische Lösungen für stoffliches Recycling dieser Abfälle, um Umwelt und Werkstoffressourcen zu schonen. Wesentlich verschärft wird die Problematik für diese KKMU/KMU-geprägte Branche in Österreich durch die hohen Wachstumsraten der Textilbranche und die starke Tendenz zu immer mehr „multi-materials“ Textil-Lösungen.

Ziel des Projekts TEX2MAT ist, für gezielt ausgewählte Bereiche (Arbeitskleidung, Handtücher, technische Vliese) der „multi-materials Textilabfälle“ einen ideal-typischen, KMU-tauglichen Ablaufprozess für qualitätsgesichertes, stoffliches Recycling zu entwickeln. Der Materialkreislauf soll vom Rohstoff zum Rohstoff geschlossen werden. Schlüsselelemente des neuen Prozesses sind erstmals von den wissenschaftlichen Projektpartnern eingebrachte neue Technologien und Methoden zur Trennung und Aufbereitung dieser Abfälle aus Polyester, Polyamiden sowie Mischgeweben. Die Trennung der Materialien wird mit einem neuen methodischen Ansatz von IFA/TU enzymatisch erfolgen. Die anfallenden Materialien werden charakterisiert und in Qualitätsklassen sortiert. Mittels Faseraufbereitungstechnologien, Granulierung/Compoundierung durch die Montanuniversität werden die dermaßen gewonnenen Rohstoffe der Verarbeitung zu Fasern oder Spritzgussteilen zugeführt. In 3 konkreten Case-Studies entsprechend den unterschiedlichen Stoffströmen wird der neue Prozess praktisch erprobt und die Tauglichkeit mit der Zielsetzung evaluiert, dass aus den getrennten Material-Abfällen neue 1A-Fasern bzw. neue 1A-Bauteile erzeugt werden können.

Erwartetes Hauptergebnis und gleichzeitig innovative Herausforderung liegen in der Entwicklung eines idealtypischen, KMU-tauglichen Ablaufprozesses, der die neuen Technologien der fermentationstechnischen Material-Trennung mit der Faser- und Kunststoffverarbeitung über Unternehmensgrenzen hinweg qualitätsgesichert kombiniert. Das gezielt zusammengesetzte Konsortium der Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vereint mit den wissenschaftlichen Partnern bringt die Kompetenzen mit, die erforderlich sind, um diese Herausforderung zu bewältigen. Vom Nachweis dieser Machbarkeit wird die gesamte Branche in Österreich nachhaltig profitieren.
 

© Text und Fotos:
www.pexels.com
PlasTexTron®

 

 

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2. Kongress Intelligente Textilien – Smart. Adaptiv. Leuchtend., Kempten (DE)

2. Kongress Intelligente Textilien – Smart. Adaptiv. Leuchtend.

Am 16.11. findet der 2. Kongress für Intelligente Textilien in Kempten (DE) statt.

Bereits über 80 Teilnehmer und 20 Aussteller haben sich zum Kongress Intelligente Textilien am 16. November 2017 in Kempten angemeldet, darunter adidas, Alge Elastic, Amann & Söhne, Andreas Stihl, Archroma, Carl Meiser, Corporate Fabrics, DITF, Fraunhofer, Freudenberg, Hohenstein, Kufner, Leonhard Kurz, Mazda, Otto Bock HealthCare, Rökona, SGL, Südwolle, Tajima, Trans-Textil, Textilcolor, Traugott Baumann, TWE, Webasto, Wilhelm Kneitz, WiWeB und das ZAE Bayern.

Der Kongress bietet mit einem neuen Konzept eine interaktive und kommunikative Plattform:

  • In den Key-Notes berichten Experten von ihren Erfahrungen bei der Entwicklung und Markteinführung intelligenter, smarter Textilprodukte und präsentieren Best-Practice-Beispiele sowie Anforderungen lukrativer Anwenderbranchen. Seien Sie gespannt auf die Beiträge u.a. von UVEX SAFETY Textiles, Philips und Faurecia.
     
  • Auf der Open Area geht es um fachliche Expertenthemen: Aktuelle technologische Entwicklungen und künftige Innovationspotenziale u.a. in den Bereichen flexible Elektronik, Materialien und Produktionstechnologien für Smart Textiles sowie der Energieversorgung stehen im Fokus. Die Themen finden sich auf einer Fläche, auf einer Ebene – in der Ausstellung, im Fachforum und dem neuen Format Think’n’Talk.


Am Vortag, dem 15. November 2017 findet eine Besichtigung bei der Firma Topp Textil mit dem Schwerpunkt "Technische Textilien für das Fahrzeuginterieur" und ein Abendempfang im Michlhof in Kempten statt.

Das detaillierte Programm ist nun online verfügbar: 
www.bayern-innovativ.de/intelligentetextilien2017/programm

Die Anmeldung zum Kongress ist über folgenden Link möglich: 
www.bayern-innovativ.de/intelligentetextilien2017/anmeldung

Der Kongress wird vom Netzwerk "Textile Innovation" der Bayern Innovativ GmbH konzipiert und organisiert.

Wir würden uns freuen, Sie auf dem Kongress begrüßen zu dürfen.

© Text und Fotos:
http://www.bayern-innovativ.de/intelligentetextilien2017
Bildnachweis: http://www.shutterstock.com / Tiko Aramyan

 

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Grabher Günter wird zum Botschafter für Technologie und globale Kommunikation ernannt

Gratulation: Grabher Günter wird zum Botschafter für Technologie und globale Kommunikation ernannt

Günter Grabher wurde zum Botschafter für Technologie und globale Kommunikation (Rajol Altawasol) ernannt durch seine Hoheit Sheich Saeed bin Tahnoon bin Mohammed Al Nahyan der Vereinigten Arabischen Emiraten.

Das PlasTexTron-Team gratuliert herzlich!

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Das smarte Hemd hat vieles in den Taschen

Das smarte Hemd hat vieles in den Taschen

Durch neue Materialien und veränderte Herstellungsprozesse werden auch Textilien smart: Bevor aber jeder ein elektronisches Outfit im Kleiderschrank hat, müssen Wissenschaft und Wirtschaft noch einige Fragen klären.

Schön, bequem, funktional oder gewagt: Das sind Eigenschaften, die man gewöhnlich Kleidung zuschreibt. Für intelligent hält man dagegen Textilien nicht zwingend. Das soll sich in Zukunft ändern. Die grundsätzliche Idee der „Smart Textiles“: Die Materialien sollen zunehmend mit ihrer Umgebung interagieren. Das wird unter anderem möglich durch veränderte physikalische und chemische Zusammensetzungen.

Solche Stoffe verändern dann hinsichtlich der Umgebungssituation ihre Gestalt und ihre Eigenschaften und passen sich an Temperatur, Druck oder Licht an. Insbesondere im Außenbereich sind zum Beispiel wasserabweisende Materialien etwa für Kleidung oder Zelte sehr dienlich.


Die Fernbedienung im Ärmel

Beim Wort „smart“ denkt man heutzutage aber vor allem an Elektronik. Und die spielt hier auch in der Tat keine geringe Rolle: Geht es nach den Entwicklern, wird die Garderobe der Zukunft weitgehend verkabelt. Der Stoff wird so mit mobilen Geräten wie Handys, Tablets, Fitnessarmbändern, Photoapparaten oder Smartwatches kompatibel gemacht.

Der nächste Schritt wäre, dass die Kleidung deren Funktionen selbst übernimmt oder andere Geräte - zum Beispiel den Fernseher - via Gewand gesteuert werden können. Ein Vorteil dieses Ansatzes: Kleidung vergisst man wohl noch seltener zuhause als seine Gadgets.

Möglich machen das Textilien, die nicht mehr bloß aus natürlichen oder chemischen Fasern bestehen, sondern in deren Gewebe auch Mikrochips, Leitungen und Sensoren integriert sind. Auch die dafür notwendige Energieversorgung lässt sich hiermit bewerkstelligen – etwa indem der Stoff auch mit Solarzellen ausgestattet wird.

Damit steigen die Herausforderungen an die Textilwirtschaft. In Zukunft müssen die verantwortlichen Fachkräfte bezüglich ihrer Fähigkeiten noch breiter aufgestellt sein – hier bedarf es der entsprechenden Aus- und Weiterbildung. Da man hier aber noch in einem reichlich unbekannten Gewässer segelt, erscheint eine stärkere Vernetzung mit der Wissenschaft angebracht.


Im Gespräch mit der Garderobe

Schließlich handelt es sich hierbei vermutlich nicht lediglich um einen Branchenhype, sondern um eine Innovation, die sich durchsetzen könnte. Die denkbaren Anwendungsmöglichkeiten sind nämlich vielfältig. Zum Beispiel können Stoffe so mit einer eigenen Beleuchtungsanlage ausgestattet werden. Oder durch eine entsprechende Schaltersensorik könnte ein intelligentes Leiberl wie ein Touchscreen bedient werden.

Möglicherweise lässt sich solche Kleidung dann auch mit einer Spracherkennungssoftware ausstatten, sodass man dann das Gewand darum bitten kann, für zusätzliche Wärme oder Kühlung zu sorgen, wenn die Textilie ein entsprechendes Klimatisierungsystem besitzt.

Auch im Blick auf die Gesundheit könnte das nützlich sein: Derartige Textilien überwachen dann Herz- und Atemfrequenz oder den Blutdruck und schlagen Alarm bei bedenklichen Unregelmäßigkeiten. Insbesondere in den Bereichen Sport und Medizin bestehen derzeit auf dem Feld der Datenanalyse die größten Anwendungspotenziale für smarte Textilien.


Was will der Kunde?

Das alles sind aber nur die für den Normalverbraucher naheliegenden Anwendungsmöglichkeiten. Mancher Wissenschaftler ist da schon weiter: An der Universität Stuttgart integrierten Forscher in eine Hose Elektroden, die die Muskelkontraktion beeinflussen und in Verbindung mit einer Navigationssoftware die Beine in die entsprechende Richtung leiten.

Doch will man das wirklich? Diese Frage treibt die Entwickler derzeit noch um. Welche Lösungen haben tatsächlich ein Marktpotenzial und welche Ideen werden Konsumenten möglicherweise als „dämlich“ empfinden, auch wenn sie vielleicht auf dem Papier „smart“ erscheinen?

Hier gilt es für die Entwickler in Wissenschaft und Wirtschaft noch einiges in Sachen Marktforschung und Technikfolgenabschätzung in Erfahrung zu bringen, um nicht Arbeit und Geld zu vergeuden.

Des Weiteren steht man auch bei ganz praktischen Dingen vor Herausforderungen: Wie zum Beispiel soll man smarte Kleidung waschen, ohne dass die Elektronik beschädigt wird?

Auch die Speicher, die sich derzeit integrieren ließen, können derzeit noch nicht so viele Daten fassen, wie es im täglichen Gebrauch notwendig ist. Somit wird mittelfristig noch die Vernetzung mit anderen Geräten notwendig sein, solange das Jackett selbst noch nicht mit der Cloud in Kontakt ist.

 

© Text und Fotos:
06-2017 JOHANNES LAU, redaktion.de@mediaplanet.com

http://www.business2business.at/it-e-commerce/das-smarte-hemd-hat-vieles-in-den-taschen

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Rundgang 2017 der Kunstuniversität Linz, 30.06.–01.07., Linz (AT)

Rundgang 2017 der Kunstuniversität Linz – Ausstellung

Vom 30.6. bis 01. 07.2017 präsentiert Fashion & Technology die Arbeiten des ersten Jahrgangs der Kunstuniversität Wien beim Kunstuni-Rundgang.

Fokus der Ausstellung sind die Experimente und Prozesse, die die Studierenden im letzten Semester durchgeführt haben.

Während der letzten Monate wurde geforscht, genäht, gekocht, gelötet und geätzt, um neue Stoffe und Materialeigenschaften zu entwickeln. Unter anderem entstanden so Bioplastik, Fasern aus Wüstenpflanzen oder auch virtuelle Körperhüllen.

Das komplette Programm mit zahlreichen Lectures, Performances und Orientierungsführungen gibt es hier zum Download oder auf:

http://ufg.at/fileadmin/media/news_gesamtuni/news_2017/rundgang_2017_PROGRAM__v10__1_.pdf

Fashion & Technology - F&T - is a new bachelor programme at the University of Art and Design Linz. This programme is a course in contemporary fashion design with a focus on innovation and technology. In this context, students work both with traditional, crafts-based techniques and with new high-tech developments such as 3D print, laser cut or digital printing. Smart textiles and wearables as well as social responsibility and sustainability in production processes are key themes of the curriculum. Co-operation projects with research-oriented institutions such as the Ars Electronica Futurelab or the Linz Center of Mechatronics as well as partners from the field of industry enable students to discover – and independently evolve – the full process chain from fibres to finished collections.

© Text und Fotos: 
http://www.ufg.at

 

 

 

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